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Bauwerksbegrünungen sind kühlende Kleinkraftwerke

- Presse

Das Klima und die Temperaturen in Städten können mittels Bauwerksbegrünungen beeinflusst werden. In der Nähe von Dach- oder Fassadenbegrünungen wird heiße Luft auf natürliche Weise deutlich wahrnehmbar abgekühlt. Mehr Grün in den Städten fördert das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bevölkerung, gerade während Körper und Geist stark belastender Hitzeperioden.



Hitze verursacht bei vielen Menschen Unbehagen, Stress sowie Kreislaufbeschwerden und führt zu steigendem Energieaufwand (z.B. für Klimaanlagen). In Städten wird die Hitze durch für das Außenklima energetisch ungünstige Oberflächen von Gebäuden und versiegelte Flächen sogar noch verstärkt. Grüne Bauweisen beeinflussen jedoch den Wasserhaushalt, das Klima und die Temperaturen in Städten positiv. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes „GrünStadtKlima“, das unter der Federführung des Verbandes für Bauwerksbegrünung (VfB) an der Universität für Bodenkultur durchgeführt wurde, beweisen: Gründächer, Fassadenbegrünungen sowie versickerungsfähige Bodenbeläge kühlen die Luft im Sommer und steigern das subjektive Wohlbefinden der Stadtbewohner signifikant.

Durch Pflanzen wird die Umgebung abgekühlt, die Luftfeuchtigkeit erhöht und zusätzlich auch noch Feinstaub gefiltert. Und Pflanzen kühlen dann am stärksten, wenn wir es am dringendsten brauchen – in Hitzeperioden. Eine Grünfassade mit rund 850 m² Fläche erbringt beispielsweise an einem heißen Sommertag die Kühlleistung von rund 75 Klimageräten (mit 3000 Watt Leistung bei 8 Stunden Betriebsdauer). Nahe begrünter Fassaden sinkt die gefühlte Temperatur um bis zu 13,5 Grad. Gründächer bewirken eine ähnlich deutliche Abkühlung. Und nach innen wirken Gründächer und Fassadenbegrünungen wie ein Hitzeschild. Die Wärme bleibt draußen, drinnen ist es angenehm kühl. Die Ergebnisse von „GrünStadtKlima“ belegen aber nicht nur die kühlende Wirkung sondern auch die positiven Auswirkungen eines grünen Umfelds auf die Psyche der Stadtbewohner.

„Grüne Bauweisen machen glücklicher. Ein grüner Lebensraum wird als lebenswerter empfunden und die kühlende Wirkung als angenehmer – vor allem während Hitzephasen, wie wir sie heuer schon erlebt haben.“, erklärt Ing. Gerold Steinbauer, Vorstandsvorsitzender des VfB. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt GrünStadtKima sowie zu den vielen positiven Wirkungen von Bauwerksbegrünungen finden Sie auf der Homepage des Verbands für Bauwerksbegrünung (VfB) unter www.gruenstattgrau.at.

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Abbildungen (zum Downloaden in Druckauflösung) und Bildunterschriften:
Abb. 1 (Gebäudebegrünung): Bauwerksbegrünungen sind ein wirksames Mittel gegen die Hitze
Abb. 2 (Versuchsanlage): Versuchsanlage Dachbegrünung mit 72 Versuchsparzellen
Abb. 3 (VfB-Mitglieder am Dach): Vertreter des Verbandes für Bauwerksbegrünung und das Forscherteam der BOKU Wien freuen sich über die zukunftsweisenden Ergebnisse des Forschungsprojekts GrünStadtKlima.
Abb. 4 (Musterhaus): Bauwerksbegrünungen sind klimatisch wertvoll.
Abb. 5 (Portrait, Zitat): „Ein grüner Lebensraum wird als lebenswerter empfunden und die kühlende Wirkung als angenehmer.“ Ing. Gerold Steinbauer, Vorstandsvorsitzender der Verbands für Bauwerksbegrünung (VfB)
Abb. 6 (Logo): Das Projekt GrünStadtKlima wurde unter der Federführung des Verbandes für Bauwerksbegrünung (VfB) durchgeführt und durch die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gefördert

Fotonachweis für alle Fotos: © Verband für Bauwerksbegrünung

Kontakt für Rückfragen:
Verband für Bauwerksbegrünung (VfB), Dipl.-Ing. Vera Enzi, T: 06506349631, office@gruenstattgrau.at
Kommunikationsagentur Bottesch KG, Mag. Günter Bottesch, T: 06763628840, office@bottesch.com