Wildbienen auf der Post

Die Post bringt auch den Wildbienen was!

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In Kooperation mit der Post AG und Studierenden der Universität für Bodenkultur sowie mit Unterstützung der Verbands für Bauwerksbegrünung (VfB) sind Im Rahmen einer Lehrveranstaltung der Universität für Bodenkultur (BOKU) zwei Insektenhotels auf dem Dach des Postverteilerzentrums in Inzersdorf entstanden. Es handelt sich hierbei um das österreichweit größte Solar-Gründach mit einer Fläche von rund 15 000 Quadratmeter.

Unter der Leitung von DI Vera Enzi, MSc Peter Dezsenyi und BSc Elisabeth Gruchmann-Bernau (Tutorin), wurden in der Lehrveranstaltung „Vertiefungsprojekt Landschaftsbau, Vegetationstechnik und Ingenieurbiologie“ ökologische Einrichtungen am Gründach als wichtiger Teilbereich von Bauwerksbegrünung behandelt. In Anbetracht der zunehmenden Intensivierung in der Landwirtschaft und der steigenden Versiegelung der Grünflächen in und um urbane Räume, gehen wichtige natürliche Lebensräume verloren. Auf Gründächern können in kompensierter Form natürlich gelassene Flächen wiedergefunden werden. Dieser, zwar anthropogen geschaffener, aber unberührter Lebensraum lockt nicht nur die allbekannte Honigbiene, sondern auch zahlreiche Wildbienenarten an. Es gilt, Wildbienen als wichtige Bestäuber einiger, teils mit einzelnen Arten in Symbiose lebenden Pflanzenarten, zu fördern.

In Kooperation mit der Post AG und Studierenden der Universität für Bodenkultur sind im Rahmen dieser Lehrveranstaltung zwei Insektenhotels auf dem Dach des Postverteilerzentrums in Inzersdorf entstanden. Es handelt sich hierbei mit einer Fläche von 15 000 m2 um das österreichweit größte Solar-Gründach. Studierende konnten ihr Know-how und ihre geplanten Entwürfe bei einem eintägigen Workshop in die Praxis umsetzen. Dank der motivierten und handfertigen Studierenden konnten am 4. Juli zwei unterschiedliche Modelle errichtet werden. Dabei wurde besonders auf Material aus der Umgebung, so wie das Upcycling bereits vorhandener Rohstoffe geachtet. Großer Dank gilt Herrn Georg Thaler und DI Daniel-Sebastian Mühlbach (beide Post AG) für die Ermöglichung dieses Projekts. Für die Hilfe bei der Umsetzung einen herzlichen Dank an den Haustechniker, Herrn David Kraus. Ebenso gilt besonderer Dank der Firma Dachgrün, welche das Substrat für das dabei entstandene Hochbeet gesponsert hat. Dieses fand großen Anklang bei den MitarbeiterInnen der Post. Vielen Dank an alle Beteiligten!